Deutschlandlauf 2019 (14. Etappe)


Marathon Nr. 73



31.08.2019

Startzeit: 05:02 Uhr

Startnummer: 111

Startgebühr: 790 EUR

Marathonauflage: 

Start: Angelbachtal, Sonnenberghalle

Ziel: Lichtenwald, Sporthalle

Laufzeit: 15:05:16 h

HM-Zeit: 02:48:41 h

Pace: 10:03 km/min

Herzfrequenz: 121

Rundenanzahl: 1

Kalorienverbrauch: 7406

Finisher: 3 (8-Etappenläufer)

Rang: 3 (8-Etappenläufer)

Reisekilometer: 486

Temperatur (min): 18 C

Temperatur (max): 32 C

Wind: kaum

Niederschlag: -

Wetterstand: sonnig

Höhenmeter: 1409



Verdammt, diese brutale "Königsetappe"!!!

Mein allerschwerster, längster Ultralauf bisher überhaupt

Video-Impressionen vom 3. Etappentag (14. Etappe)

Überraschend waren meine Lauffreunde zu Besuch bei meinem Ziellauf dabei...
Überraschend waren meine Lauffreunde zu Besuch bei meinem Ziellauf dabei...

Diesmal sollten wir schon um 3:30 Uhr frühmorgens aufstehen, denn die Startzeit für diese 14. Etappe war um 5 Uhr! In der Ausschreibung vom DLL2019 stand drauf, dass zu den folgenden Etappen die Teilnehmer immer um 6:00 Uhr und bei Etappen ab 80 km Länge bereits um 5:00 Uhr starten sollten. Mein Schlaf war leider zu kurz und das war ganz bestimmt bei den anderen Teilnehmer*innen auch so? Jedoch waren alle nach dem Frühstücken pünktlich am Start und auf meinen ganz kleinen Muskelkater an den Oberschenkeln habe ich mich gewundert. Ich hätte auf einen schlimmeren Muskelkater geschätzt und das war für mich eine gute Erleichterung. Für diese längste Etappe von allen DLL2019-Etappen war ich sehr fokussiert und war schon bereit auf diese neue Herausforderung mit einer sehr langen Laufstrecke von 88 KILOMETERN! Die 2. und 7. Etappe waren ungefähr genauso lang, aber dieser Laufweg sollte sehr hart, dafür wunderschön sein! Dafür wurde diese lange Etappe auch die "Königsetappe" genannt. Zu Hause hatte ich im Internet mich schlau machen lassen und wollte etwas wissen, was dieses Wort so gemeint war? Es war so gemeint: "Bei einem Etappenrennen die schwierigste und wichtigste oder besonders schwierige und wichtige Etappe" - deshalb möchte ich diese ungewissene "Königsetappe" am Ende auch wie ein König fühlen, wenn ich alles schaffen sollte! Außerdem war der letzte Etappentag im August und somit mit 88 km ein sehr langer Laufweg. Der Gesamtanstieg war mit 1.433 m und Gesamtabstieg 1.140 m zu rechnen, davon zwischen 75 km und 80 km die 250 Höhenmeter am Stück zu bewältigen. Oliver schrieb in der Webseite über diese Etappe, dass die langsamen Teilnehmer das Ziel im Dunkeln erreichen werden. Mal schauen, wie lange ich dafür brauche und dafür hatte jeder das Zeitlimit von 16-17,5 Stunden. Für mich wirklich eine akzeptable Sollzeit, aber man soll trotzdem nicht unterschätzen. Auf dem bedrucktes Blatt, wo ich die Höhenmeter angeschaut habe, hatte ich in der Hand und man sah irgendwie einfach aus. Ich bleibe ruhig und freute mich trotzdem auf meine mutige Teilnahme.

DEAF VIDEO kommt in Kürze...

An diesem besonderen Lauftag war die längste Lauftstrecke nicht nur der große Höhepunkt für mich. Eine zusätzliche Freude habe ich auch bekommen, denn an dieser Königsetappe kam der gehörlose Halbmarathonläufer namens Michael Scheit auch mit. Seit über einem halben Jahr bot Michael mir an, er würde gern mit mir ca. 25 km vorm Ziel als Begleiter unterstützen. Egal, ob  wir zusammenlaufen oder -wandern sollten, war ihm egal. Nur mehr als Halbmarathon wollte er nicht laufend begleiten, das war für mich verständlich und auf anderer Seite war ich sehr überrascht auf seine Unterstützung. Das könnte ich gut gebrauchen und war damit sofort mit seinem Angebot einverstanden. Warum nicht?

 

Zwei Wochen vor meiner Teilnahme als 8-Etappenteilnehmer beim DLL2019 hatten wir uns abgestimmt, wo wir uns auf dieser Laufroute am besten treffen konnten. Da Michael ca. 40 km im südlichen Raum von Stuttgart wohnte, war es praktisch für ihn die 14. Etappe ein kleines Teil mitzumachen. Den geschätzten Ort für unser Treffen auf meinem Laufweg in Richtung Lichtenwald, wo das Ziel war, hatten wir uns abgestimmt - das war der 5. Verpflegungsstand in Bittenfeld bei Waiblingen bei ca. 65 km. Vorsichtshalber habe ich zu Michael gesagt, dass ich nicht im voraus sagen konnte, wie mit meinem Leistungszustand an diesem Tag wäre? Es könnte noch in Topform oder auch in erschöpften Zustand geben, so dass ich nicht mehr im Laufmodus bleiben könnte? Für ihn war das kein Problem und auf ein Wiedersehen mit ihm war eine zusätzliche Vorfreude für mich.

Die Übernachtung in der wunderschönen, modernen Sonnenberghalle war einwandfrei für mich und trotzdem war der Schlaf wie an den letzten Nächten etwas kurz für mich. Trotzdem fühlte ich an dieser dritten Etappe noch topfit und ich wollte diese Königsetappe durchsetzen. Dann wäre es ein neuer persönlicher Rekord für mich, denn drei lange Läufe hintereinander an drei Tagen hatte ich noch nie erlebt. 

 

Heute war wieder alles trocken wie aus den beiden letzten Morgen, welch eine Freude für uns allen? Oliver Witzke gab uns den Start für diese unerwartete Königsetappe frei. Meine lange Laufreise war für mich endlich gekommen...

Mit leuchtenden Stirn- sowie Brustlampen waren wir wirklich voll im Dunkeln am Anfang unterwegs und ab 3 km erreichten wir das Dorf Waldangelloch, wo dann wir weitere 4 km an der linksspurigen Landesstraße  L551 weiterliefen. Ich sah mit Hilfe des Lichtes an einigen Stellen auf dieser Straße, es war keine große komplette Gruppe zu sehen. Alles war schon von Anfang an aufgeteilt und jeder lief sein eigenes Lauftempo. Das war für mich eine einmalige Interessantheit zu sehen und meistens war ich aus meinen anderen Marathonläufen in der starken Dunkelheit auf Rad- sowie Waldwegen, aber nicht auf dieser großen Hauptstraße. Ich musste richtig sehr wachsam bleiben und auf mich aufpassen, damit ich nicht stürze. Zum Glück war an der L551 kaum Verkehr, kein Wunder bei dieser frühen Morgenzeit und das auch am Samstag...!

 

Nach ca 1 1/2 Stunden war dann bei ca. 13 km dann der Sonnenaufgang zu sehen und das gab mir etwas Erleichterung, denn ich selbst als Gehörloser war im alltäglichen Leben mit meiner Wahrnehmung stark visuell orientiert. Deswegen war ich als Augenmensch laufend unterwegs und bei Tageslicht fühlte ich mich wie alle hörbehinderten Menschen ebenso am meisten wohl. Auch wenn ich mit Hilfe beiderseits tragenden Hörgeräten besaß, war dieser Etappenlauf für mich im Dunkeln schon sehr anstrengend. Für ein paar Stunden im Dunkeln war für mich zum Glück nicht lang.

 

Durch den Wald kamen wir in Eppingen nach 15 km  zum ersten Verpflegungsstand an. Eppingen ist eine 22.000-Einwohnerstadt im Nordwesten Baden-Württembergs und liegt 22 km westlich von Heilbronn. Wirklich eine schöne sehenswerte Altstadt, besonders durch die Vielzahl historischer Fachwerkbauten. 

 

2 km vor Eppingen kam zufällig ein sehr netter Sololäufer Nr. 9 namens Axel Nentwig bei mir vorbei und meine kurze Frage an ihm: "Alles okay?" Erstaunt habe ich seine traurige Antwort erhalten, sein Kopf machte nicht mehr mit, obwohl er eigentlich körperlich noch gut war! Er hatte sich vor, bald alles aufzugeben.. "AUFGEBEN" - das habe ich richtig verstanden und da bekam ich sofort mein Mitleid. Mit ein paar Tränen gab ich ihm trotzdem Mut für sein Weiterlaufen. Für mich war viel zu schade, bei gutem Körperzustand diesen abenteuerlichen Deutschlandlauf seinen Handtuch zu werfen. Warum denn, nur weil sein Kopf nicht mehr mitmachte? Er sollte zum kommenden Verpflegungsstand etwas Pause einlegen und im Notfall in Gehschritten weitermachen. In meinen Hintergedanken habe ich mein volles Respekt an allen Sololäufern, die bisher schon 13 Etappen hart mitgemacht hatten und das war auch mit der Psyche sicher nicht einfach. Deshalb brauchte jeder auch von außen die nötige, mentale Unterstützung und das war in diesem Fall für mich selbstverständlich. Wir saßen alle im gleichen Boot, unabhängig von den Etappenzahl sowie -distanzen.

Dann kamen für uns ein paar verschiedene Streckenbeschaffenheiten im Spiel und locker war ich bei schönem Morgenwetter unterwegs. Den Halbmarathon erreichte ich bei ca. 2:50 Std und alles im Wohlfühltempo. Es waren ab und zu mal ein paar Steigungen zu laufen und diesmal war ich sehr vorsichtig mit meiner Kraftaufteilung. Es sollte noch schwerer und härter ab 55 km für uns geben. Wir waren immer wieder durch die Weinberge und bekanntlich boten diese schöne Weinberge keinen Schatten. 

 

Bei 40 km in Kirchheim erreichten wir den Fluss Neckar. Kirchheim am Neckar ist eine Gemeinde im Landkreis Ludwigsburg in Baden-Württemberg. Davor hatte ich an meinem guten gehörlosen Freund Steffen Helbung gedacht, denn heute hatte er seinen 49. Geburtstag und da wollte ich wirklich nicht mit meiner Gratulation verpassen, also war ich auf der Landstraße mit dem kurzen Videochat mit Steffen beteiligt. Das war in der Vormittagszeit um 10 Uhr und auf meine Glückwünsche hatte er sich darüber gefreut. Er war außerdem auch stolz auf meine mutige Teilnahme beim Deutschlandlauf. Er staunte sehr, dass ich allein auf der Straße unterwegs war und mitten bei wolkenlosem Himmel. Ich hatte das so gewollt und damit musste ich diese harte Situation so leben, das war meine bescheidende Antwort zu ihm. Spaß beim Deutschlandlauf hatte ich ja auf alle Fälle dabei und das war für mich so wichtig. Auch meine liebe Frau, die schon seit drei Tagen zu Hause ohne mich war, habe ich nicht vergessen und bei jeder Etappe alle 20 km gab ich immer per Videochat mein Lebenszeichen. Das war für sie eine Beruhigung und konnte anderseits mich immer verfolgen, wie weit und wie körperlich ich bisher war. 

 


Das Wort "Ein wahres Postkartenmotiv" hatte Oliver Witzke uns die Streckenbeschreibung für diese Königsetappe genannt, wenn wir 5 Kilometer später von Kirchheim bei Mundelsheim waren. Mitten im Weinberg konnte man mit einer Traumaussicht auf eine große Neckarschleife bekommen. Das war tatsächlich herrlich schön und das bei wolkenlosem Kaiserwetter. Es war richtig heiß und trocken. 

 

Noch nie hatte ich in meinem Leben vor Ort gesehen, dass die Weintrauben aus Steillagen waren. Die Steillagenweine konnten durch die starke Hangneigung eine intensive, verstärkte Sonneneinstrahlung erhalten und auch zusätzlich Wärme speichern. Was ich später mitbekommen habe, dass der Arbeitsaufwand zur Bewirtschaftung von Mauerweinbergen 3- bis 4-mal höher als in flurbereinigten Rebflächen waren. Für mich war durch die Weingärten in Steillagen eine interessante Bilderbuchreise und zusätzlich für mich eine wertvolle Bildung eingesammelt.

Es wurde immer brutaler für mich, denn im Ganzkörperanzug war ich unterwegs sehr warm und ich hatte das Gefühl, meine brennende Füße waren wie auf einem Feuerbett. Es schmerzte ein wenig und ich musste trotzdem durch - für mich war das Aufgeben keine Option! Ab 50 km war dann für mich der schwerste Lauf in meinem Leben. Es ging allmählich nur noch schleichend steiler und ich ließ mich nicht unter Druck setzen. Einfach Walken und Joggen waren meine Hauptbeschäftigung und ich habe immer noch in meinem Kopf, nämlich die Stadt "Marbach am Neckar", wo ich ca. bei zwischen 56 und 57 km erreichte. Warum das so besonders war? Mein lieber gehörloser Freund Georgios Gerasimou aus Reutlingen hatte mir vor zwei Tagen schon informiert, dass ein gehörloses Paar in Marbach mich empfangen wollten. Sie leben dort auch und wollte einfach mal mich als gehörloser Kostümläufer persönlich kennenlernen. Aus den gehörlosen sozialen Medien wurde man über meine kleine DLL2019-Tour informiert und deswegen war das natürlich kein Geheimnis mehr. 

Nach ca. 56 Kilometern erreichte ich endlich die große Stadt, wo der deutschbekannte, bedeutende Dramatiker, Dichter und Historiker Friedrich Schiller dort 1759 geboren wurde und nach einem Treppenanstieg hoch in die Altstadt hatte ein netter Mann zu mir auffällig gewunken. Ich kannte ihm nicht und seine Haltung kam mir schon leicht vor, er könnte selbst der Gehörloser sein. Kurz ihn gefragt, ob er auch gehörlos war und sein Kopf nickte - SUPER, ich habe ein Besuch bekommen und es war für mich eine Überraschung. Mit dem Info von Gogo war ich seit der halben Strecke schon schnell vergessen und war nur noch auf diesem Fokus geblieben: "KAMPF BIS ZUM ZIEL!" Alles andere war im Kopf unwichtig. Er war so nett und ließ mich ein wenig diese Schillerstadt vorführen und ein ganz besonderes, gelbes Haus hatte er mir gezeigt. Dort hatte der Schiller sein Leben aufgewachsen. Ich habe an die bekannte Kulturstadt Weimar zurückgedacht, denn in Weimar stand ein Goethe- sowie Schillerdenkmal vor dem Nationaltheater. Das war aber keine Geburtstadt, sondern Schiller hatte in Weimar gewohnt wegen seiner Studierarbeit. Das hatte ich verwechselt und wieder eine interessante Geschichte gelernt. Einige hundert Meter weiter am Marktplatz war seine Frau anwesend und mit dem überraschenden Besuch von diesem supernetten, gehörlosen Paar habe ich mich gefreut.  

 

Was das für Sololäufer noch am schönsten war, war an diesem vierten Verpflegungsteam eine besondere Stelle zu erreichen. Dort knackten alle Deutschlandläufer die 1000-Meter-Marke! Hut ab für alle, die dort es geschafft haben - das war sicher ein sehr langer Weg für die DLL-Läufer. Zu Recht mit großem Respekt verdient...

 

Immer wieder klagte ich auf den starken Sonnenschein, denn nach Marbach am Neckar kam dann das große Leiden, sicher nicht nur für mich, sondern bei allen.  Die Strecke zog sich an....wieder Weinberge und das Schlimmste war das, wieder KEIN SCHATTEN!! Zum Glück war meine Stärke schon immer die Durchsetzungskraft, die ich überall schon fast immer bewiesen hatte. 

 

Seit heute Morgen habe ich dem Michael Scheit per WhatsApp alle meine 15 km informiert, so dass er alles im Infobild bekommen konnte. Nach 40 km habe ich meine aktuelle Live-Verfolgung im WhatsApp für ihn freigegeben und nun konnte er mein Laufweg besser verfolgen. Er teilte mir kurz mit, dass er bei ca. 60 km in der Gemeinde Hochdorf auf mich warten wollte. Es wurde nicht mehr flach und ich biss mit der folgenden Zeit durch. Ausgerechnet war der Ortsname ein wenig unpassend, denn der Name Hochdorf wieß darauf hin, dass diese Gemeinde auf einer Hochebene lag. Also, ich musste hochgehen bis zu unserem Treff - Spaß beiseite. 

 

 

Als ich aus der Ferne ihn gesehen habe, war meine Freude schon da und Michael hatte mich sofort erkannt, dass es mir nicht mehr optimal ging. Also, ein erschöpfter Kostümläufer mit Deutschlandhut war angekommen. 

Ab da habe ich zu Michael ehrlich gesagt, ein komplettes Weiterlaufen war nicht mehr bei mir möglich. Etwas Krämpfe habe ich auch an beiden Oberschenkeln und meine Fußschmerzen wurden immer schlimmer. Der rechte, vordere Fußhebel zwickte unerträglich die ganze Zeit und das war nicht angenehm. Zum Glück war er schon vor unserer Vereinbarung damit einverstanden mit meiner Bitte. Also, beteiligten wir uns die ganze Zeit im Wandermodus und das machte uns auch viel Spaß. Den Smalltalk tat mir viel gut und jede Kilometer wurde immer länger, denn es war leider keine schnelle Bewegungsläufe. Also, die mentale Stärke wurde uns auf die Probe gestellt. 

 

Es wurde immer steiler und ab Beutelsbach bei 75 km kam dann ein langer Anstieg mit über 250 Höhenmetern, das war 5 km lang! Mit Biss konnte ich diesen langen Anstieg bewältigen und als ich 85 km auf dem Gehweg gesehen habe, war ich richtig erleichtert. Kurz auf die Uhr geschaut, bis da an diesem Punkt war ich über 14 Stunden unterwegs, das hatte ich noch nie gemacht. Beim 100 Meilen Berlin (Mauerweglauf) habe ich für 70 km knappe 10 Stunden gebraucht. Michael fragte mich auch kurz, ob ich mit leichten Laufschritten versuchen könnte. "Keine Chance!" war meine Antwort und ich wollte mich nicht für die nächste Etappenläufe riskieren lassen. Er hatte ja noch keine Erfahrung für lange Läufe und hatte selbst noch nie ein Marathon teilgenommen. Daher fehlte ihm die Vorstellung im Kopf, das war für mich verständlich. Ich hatte vor einige Monaten schon oft ihn Mut gegeben, er sollte eines Tages auch einmal seinen ersten Marathon mitmachen und ich war sogar bereit, mit ihm zusammen bis zum Ziel zu begleiten. Sein Traum war den ersten Marathonlauf beim 35. München Marathon im jahre 2020. München war für Michael die Lieblingsstadt und das passte für ihn. Auf seinen Wunschziel hatte ich immer wieder meine Hoffnung, dass er wirklich mitmachen sollte? Mal schauen...

 

1 Kilometer vorm Ziel in Lichtenwald war ich schon sehr müde und habe erst viel spät bemerkt, als ich wieder ein überraschender Besuch das gehörlose Ehepaar Stirnkorb gesehen habe. Was für wieder eine tolle Überraschung für mich und wir gingen gemeinsam bis zur Mehrzweckhalle in Lichtenwald zum Ziel. Man sagte auch, dass Lichtenwald "die Perle in der Region Stuttgart" war und für Wanderer sowie Radfahrer ein Paradies - es war nicht weit weg von der Landeshauptstadt Stuttgart in Baden-Württemberg! 

 

 

 

 

 

 

Bericht...


Video-Impressionen von den 15.-19. Etappen

15. Etappe

16.-19. Etappe


Bericht kommt bald...

Bericht demnächst...


Strecke (Route)

(Original-Laufstrecke von Oliver Witzke)
(Original-Laufstrecke von Oliver Witzke)
(meine Laufstrecke)
(meine Laufstrecke)

Höhenprofil 14. Etappe
Höhenprofil 14. Etappe

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