15. Bremen Marathon


Marathon Nr. 74



06.10.2019

Startzeit: 09:31 Uhr

Startnummer: 518

Startgebühr: 65 EUR

Marathonauflage: 15

Start: Bremen, Marktplatz

Ziel: Bremen, Marktplatz

Laufzeit: 05:09:33 h

HM-Zeit: 02:12:56 h

Pace: 07:02 km/min

Herzfrequenz: 151

Rundenanzahl: 1

Kalorienverbrauch: 3423

Finisher: 1089 (Marathon)

Rang: 1039 (Marathon)

Reisekilometer: 335

Temperatur (min): 6 C

Temperatur (max): 11 C

Wind: mäßig aus allen Richtungen

Niederschlag: -

Wetterstand: sonnig / später bewölkt

Höhenmeter: 119



Glücklicher Befreiungslauf

200 Jahre Bremer Stadtmusikanten

Video-Impressionen vom 15. Bremen Marathon

Das Wahrzeichen von Bremen: Die Bremer Stadtmusikanten
Das Wahrzeichen von Bremen: Die Bremer Stadtmusikanten

Schon lange habe ich diesen 15. Bremen Marathon in meinem Laufplan eingetragen. Diese Entscheidung konnte ich erst vor drei Wochen treffen, da ich unsicher war, ob ich nach dem Deutschlandlauf noch gesund war oder im schlimmsten Krankenzustand mich befand?

 

Mit meiner Frau waren wir noch nie in Bremen. Da Bremen die Landeshauptstadt von der Freien Hansestadt Bremen war, war für mich sehr wichtig, weitere gesamte Marathonsammlung aller deutschen Landeshauptstädte zu komplettieren. Außerdem war ein optimaler Brückentag mit dem Tag der deutschen Einheit am Donnerstag. So konnten wir ganz locker am Freitag nach Bremen hinfahren und den halben Tag die erste Stadtbesichtigung beteiligen. 

 

Bremen hatte uns nach 1 ½ Besichtigungstagen gleich sehr gut gefallen. Was mich am meisten überraschte, dass diese Freie Hansestadt mit rund 570.00 Einwohnern nach meiner Meinung nicht groß war. Im Vergleich mit dem optischen Vergleich war zum Beispiel Potsdam für mich viel größer als Bremen. Trotzdem war Bremen für uns eine Stadt zum Staunen. Märchenhaft, aber doch weltoffen! Traditionell eine historische Stadt mit einem Rathaus, das zum UNESCO-Welterbe gehörte und den berühmten Stadtmusikanten.

Die elfgrößte Stadt Deutschlands war auch das europäische Zentrum der Luft- und Raumfahrt und Standort von einem der größten Städtebauprojekte sowie der Überseestadt zu besichtigen. Bremen war die Stadt der kurzen Wege. Diese wichtigsten Sehenswürdigkeiten zum Beispiel ließen sich zu Fuß erkunden.

Jubiläumsjahr 200 Jahre Bremer Stadtmusikanten. Dieses Jahr wurde in Bremen märchenhaft gefeiert: Das berühmte Märchen der Brüder Grimm um Esel, Hund, Katze und Hahn wurde 200 Jahre alt! – eine Märchengeschichte der weltbekannten Tiere feierte Geburtstag! 

 

Vom 3. März bis zum 30. September 2019 waren mehr als 160 Veranstaltungen rund um den Bremer Stadtmusikanten im Kalender voll aufgefüllt.

 

Bremen auf einen Blick

Schon die Stadtmusikanten wussten: In Bremen lässt es sich hervorragend leben! Vor nunmehr 200 Jahren machten sich Esel, Hund, Katze und Hahn gemeinsam auf den Weg. Ihr Ziel: die Großstadt an der Weser. Sie sollten recht behalten: Bremen, mit Bremerhaven zusammen das kleinste Bundesland Deutschlands, umweht der Charme einer quirligen Metropole. Hier trifft Tradition auf Moderne, urbane Lebensqualität auf norddeutsche Gemütlichkeit. Bremen, das ist die Stadt der kurzen Wege. Nirgendwo sonst sind Geschichte, Kultur und Lebensart so dicht verwoben wie hier, oftmals nur einen Spaziergang entfernt. Besonders zeitsparend ist die Anreise aus der Luft: Vom Airport bis in die City sind es mit der Straßenbahn nur elf Minuten. Begeben Sie sich also auf die märchenhaften Spuren der Stadtmusikanten und tauchen Sie ein ins Bremer Wohlfühl-Flair!

 

Diese Bestätigung hatten wir bei unserem Wochenendbesuch dort wirklich bekommen und deshalb möchten wir Euch gern diese interessante Stadt weiter empfehlen. Es könnte sich auf jedem Fall für alle lohnen!

In der Vormittagszeit wollten wir mal wieder am bekannten Bremer Marktplatz vorbeischauen und wie schon erwartet waren die Vorbereitungsarbeiten für den 15. Marathonjubiläum zu sehen. An dem Abend davor waren wir schon mal dort und noch keine aufgestellte Stände waren zu erkennen. 

 

Am Samstagnachmittag waren wir in der Messehalle Nr. 4, unweit vom Bremer Hauptbahnhof, da und wir wollten dort unsere Startunterlagen abholen. 

 

Meine Frau Sabine hatte sich für den 10-km-Lauf entschieden, denn mit dem Halbmarathonlauf war es für sie noch viel zu früh nach langer Laufpause. Ihr letzter Lauf war beim 20. Mainz Halbmarathon und nach Empfehlung der Sportärztin sollte sie lange Pause einlegen, um ihren Knieschmerzen zu schonen. Bei mir brauchte keiner mich zu fragen, welche Laufdistanz ich nahm?! Bekanntlich war ich ja ein leidenschaftlicher Marathontourist bis heute noch…

 

Die Marathonmesse war nicht groß aufgestellt und wie ich es mitbekommen hatte, dass für den Veranstalter einen neuen Melderekord mit rund 8000 Teilnehmern erreicht hatte. Die meisten wollten über die Halbmarathon-Distanz zu laufen. Mit der 15. Marathonauflage war es noch andere Wettbewerben wie z.B. Kinderlauf, 10 km und Marathon anzubieten.

 

Daheim habe ich im Internet gelesen, dass der Lauf in Bremen in diesem Jahr auch die Meisterschaft für die Polizei war. Die Polizei hatte sich den Bremen-Marathon für ihre Meisterschaft ausgesucht.

 

Die bekannte „Pasta Party“ erhielten jeder Teilnehmer(innen) gegen Abgabe seines Pasta- und eines Getränkegutscheins eine Portion Pasta sowie ein alkoholfreies Getränk (Bier oder Wasser). Die Pasta war lecker, das Bier kalt und die Atmosphäre entspannt.

Die Zeitmessung erfolgte ausschließlich über das am Schuh zu befestigende Transponder-Messsystem von „davengo“ und war in der Startgebühr enthalten. Es sollten für alle Wettbewerbe sowohl Brutto- als auch Nettozeiten ausgewiesen. Nur beim Marathon wurden die Zwischenzeiten bei 10km, HM und 30 km genommen.  Für Marathon-Anmelder bekam dazu im enthaltenen Startpreis das funktionelle Shirt.

 

Die Verpflegungsstellen für den Marathon waren ab 5,0 km alle 5 km und die Erfrischungsstellen ab 27,5 km alle 5 km angegeben.

 

Der Internetauftritt des 15. Bremen Marathons war gut strukturiert und informativ. Deswegen konnten wir locker schon vorprogrammiert mit der gesamten Abholabwicklung teilnehmen.

 

Der diesjährige 15. Bremen-Marathon startete auch 2019 wieder auf dem Marktplatz. Die beliebte Strecke wurde schon 2010 auf diese Weise um einen weiteren Höhepunkt erweitert: Das Feld startete zwischen Rathaus, Schütting und Bürgerschaft und lief dort auch wieder ein. Dazwischen gab es die bewährte Mixtur aus spannenden und ruhigeren Abschnitten mit insgesamt wenig kraftraubenden Steigungen: Über die Neustadt, den Werdersee und Habenhausen zur zweiten Flussquerung am Weserwehr. Danach standen Hastedt, Schwachhausen und Horn Spalier für die Läufer des 15. Bremen-Marathons.

 

Die zweite Hälfte leitete das Universum ein. Später ging es durch den Bürgerpark, Findorff und die Überseestadt wieder an die Weser. Schließlich bildeten die Schlachte, das Weserstadion und die Zielgerade über die Obernstraße zum Finish gleich neben dem Bremer Roland die allerletzten Highlights der 42,195 Kilometer.

Für uns war es ein Glück, dass wir fast gleiche Startzeiten hatten. Für den Marathon war der Start um 9:30 Uhr und für die 10-km-Läufer*innen schon um 9:55 Uhr. Das bedeutete also für uns, dass wir direkt von unserem Hotel gemeinsam zum Start hinfahren konnten. Um 11:30 Uhr war der Start für die Halbmarathonis. Vor 5 Jahren waren die Startzeiten anders aufgestellt, zuerst stand um 9:35 Uhr der Start der 10-km-Läufer auf dem Programm und 10 Minuten später folgten dann die Marathonis. Ich konnte jetzt nicht sagen, was es am besten mit diesen Aufstellungen der Startzeiten war?! Das war für mich kein großes Thema, wichtig war nur unser Start an diesem jungen Marathonfest.

 

Ein weiteres Glück für uns: Das Laufwetter war wie für alle ein Geschenk, denn es sollte trocken bleiben und wie vorausgesagt sollte an der historischen Uferpromenade an der Weser in der Bremer Altstadt mit starkem Wind geben. 

 

Mit ruhiger Fassung waren wir am Abend wieder im Hotel und für morgen alles gut vorbereitet. 

Die Nacht war für uns doch kurz, denn es war ja schon ein langsam kommendes Herbstwetter und draußen war noch dunkel. Da war man immer noch sauwohl, wenn man noch im warmen Bett bleiben möchte. Das ging nicht anders, also Aufstehen und für den Lauf startbereit sein. 

Ein kurzer Blick ins Hotelfenster: Die Sonne schien und das war für uns richtig passend. Eine gute Stunde waren wir im Herzen der Stadt am historischen Marktplatz da. Mit Blick am heiligen St. Petri Dom stand hier der steinerne Roland, hiesiges Symbol der Unabhängigkeit. Gemeinsam mit dem prächtigen Rathaus zählte er zum Weltkulturerbe der UNESCO. Gleich nebenan lockten die Stadtmusikanten fürs Erinnerungsfoto.

 

Dort habe ich einige bekannte Gesichter wie z.B. Olli Michaelis mit der weißen Baseballkappe getroffen. Mit ihm waren wir in Hamburg beim 10. Allermöher-Triple-Marathon (3 Marathonläufe an einem Tag!) zusammenlaufen. Den letzten Mal habe ich ihn beim Deutschlandlauf 2019 in der 13. Etappe, wo er nur kurz als Zuschauer vorbeikam, wiedergesehen. Ein sehr netter feiner Kerl, der auch viel auf Marathonreisen unterwegs war. Als ich ihm erzählte, dass ich seit über 3 Wochen kein Lauftraining hatte und somit diese Zeit mit meiner Laufpause aufgrund meiner Fußverletzung nach dem Deutschlandlauf genutzt hatte. Er meinte dann zu mir, ich sollte in diesem Marathon ruhiger antreten und das wollte ich sowieso machen. Angst hatte ich vor dem Marathon keine und das gab mir ein wenig Zuversicht.

 

Ein ganz neuer Teilnehmer mit der gelben Laufjacke, leider wusste ich nicht seinen Vornamen, haben wir uns zufällig kennengelernt. Durch seine tragenden Hörgeräte konnten wir ihn erkennen, dass er hörgeschädigt war und so hatten wir danach ein kleines Kennenlerngespräch. Er möchte danach beim Halbmarathon auftreten.

 

Es wurde langsam viel am Marktplatz und schnell ließ ich mein Kleiderbeutel ablegen. Auf diesen Marathonlauf habe ich mich wirklich sehr gefreut, denn gestern nach meinen spontanen Frühstückslauf (12 km) war einfach schmerzfrei nach meiner Verletzungspause. 15 Minuten vor dem Startbeginn kam dann ein sehr bekannter gehörloser Sportler namens Matthias Männel-Starke und wir waren sehr überrascht auf sein Kommen. Damit hatten wir nicht gerechnet. Jedoch hatten wir auf ein plötzliches Wiedersehen sehr gefreut. Ich kannte ihn persönlich aus der damaligen Zeit, wo er als aktiver gehörloser Leichtathlet (speziell Laufen) war und er war einige Male bei der Gehörlosen-Nationalmannschaft für Leichtathletik dabei. Was wir nachher nicht wussten, dass er seit 2004 in Achim (südwestlich von Bremen) mit seiner Familie lebt. Wie er auf unsere Reise nach Bremen darauf gekommen war, hatte er über Instagram von meiner Frau einen Tag vorher erfahren. Das war die gute Rettung für Matthias mit der digitalen Welt.

Zu meiner lieben Frau habe ich viel Glück bei ihrem 10-km-Lauf gewünscht, denn sie brauchte natürlich ihr Selbstvertrauen für den Lauf wieder. 

 

Neben dem bekannten „Bremer Roland“ war die Start- und Ziellinie zu sehen. In einigen deutschen Städten stehen Rolandstatuen und sie symbolisieren die Markt- und Handelsrechte. Der Bremer Roland gilt als eine der beeindruckendsten freistehenden Statuen. Seit 1404 steht er für die Freiheitsrechte der Hansestadt Bremen.

 

Wenige Meter nach dem pünktlichen Startschuss hatte das supernette Kley-Paar (Sonja und Detlef) mich sofort erkannt und ein Gruppenfoto musste dabei sein. Sie liefen den Halbmarathon danach mit Erfolg. Die ersten 3 Kilometer liefen wir durch die birnenförmige Straße „Am Wall“ und war eine historische Wohn- und Geschäftshausstraße in Bremen. Wieder hatte Olaf Klünder, mit dem ich im Facebook befreundet war, bei meinem Lauf mich mit seiner Frau erkannt. Einen Tag davor an dem späten Nachmittag im Bremer Einkaufszentrum „Llyod Passage“ hatte Olaf mich sofort erkannt, ohne mein auffälliges Laufoutfit und darüber war ich sehr überrascht. Eine interessante Seltenheit! 

 

Nach dem Stadtkern ging dann für alle Marathonis in Richtung Werdersee auf der linken Weserseite. Der Werdersee war mit einer Gesamtfläche von 370.000 Quadratmetern der größte Bremer Badesee. Streng genommen handelte es sich hierbei übrigens nicht um einen See, sondern um einen abgetrennten Nebenarm der Weser. Der Werdersee war aber noch mit der Weser verbunden, so dass das Hochwasser ablaufen konnte. Es war ein sehr beliebtes Naherholungsgebiet.

 

Ab 15 km war dann mit dem nebenstehenden Weserlauf Schluss und wir liefen nun in den Norden. An der Halbmarathon-Strecke erreichten wir den Botanischen Garten. Dort war in der „botanika“ mit dem umliegenden Park die weltweit zweitgrößte blühende Rhododendronsammlung zu besichtigen.

 

Die Zeit war für mich passend und noch in guter Verfassung. Es wurde dann kühler, da keine Sonne mehr zu sehen war. Ab ca. 25 km kamen wir an den Universitätsviertel vorbei. Auffallend war das Hauptgebäude, in der sich die Dauerausstellung befand war, mit 40.000 Edelstahlschindeln bedeckt und wurde vom Bremer Architekten Thomas Klumpp entworfen. Die Gebäudeform erinnerte an eine Mischung aus Wal und Muschel. Es war ein Mitmachmuseum und die Themenbereiche Mensch, Natur und Technik standen in der neuen Ausstellung im Mittelpunkt.

 

Danach ging es nach 27 km in den Westen in dem Bürgerpark weiter. Der Bürgerpark war, zusammen mit dem angrenzenden Stadtwald im Norden, Bremens größte zusammenhängende Parkanlage. Die Bremer schätzten ihre 200 Hektar große grüne Oase ganz in der Nähe des Hauptbahnhofes sehr. Das Besondere war, dass er seit der Entstehung 1865 aus Spendengeldern finanziert und unterhalten wurde.

Ab da liefen wir zusammen mit den Halbmarathonis bis zum Ziel. Erstaunlicherweise war Bild eines gelbbraunen Torfkanals im Bremer Bezirk Findorff zu sehen. 

 

Schon ab 25 km waren meine Kräfte nicht mehr genug da und das kein Wunder bei meinem Trainingsrückstand. Mit ein wenig ließ ich mein Lauftempo herunterschalten. 

 

Ab 33 km war dann die Überseestadt im Stadtteil Walle zu erreichen. Es war seit 2009 ein großes Umwandlungsgebiet vom ehemaligen Hafenrevier rechts der Weser zum einen modernen Erlebniszentrum für Einheimische und Besucher.

 

Mehr als 4 Kilometer war an der Schlachte (die historische Uferpromenade) sehr schwer mit einem starken Gegenwind zu laufen. Das kostete jeden die wertvolle Kräfte. Als kleine Ablenkung konnte man diese Schlachte die tolle Gastronomie- und Biergartenmeile ansehen.

 

Das beste Highlight aus dieser gesamten Bremer Marathonstrecke war für mich das Durchlaufen ins Weserstadion. Das Weserstadion war das Fußballstadion des deutschen Fußball-Bundesligisten SV Werder Bremen. Es lag direkt am rechten Ufer der Weser. Von 2008 bis 2011 wurde das Weserstadion umgebaut und modernisiert. Seit der Fertigstellung zu Saisonbeginn 2011/12 hat es eine Kapazität von etwas mehr als 42.000 Plätzen. Ich als leidenschaftlicher Fußballfan war das wirklich vom Feinsten, diesen tollen Stadion anzusehen. Der Stadionsprecher war auch da und gab uns ordentlich Stimmung. 

 

Die letzten drei Kilometer bis zum Ziel habe ich nach dem kurzen Videochat mit meiner Frau auf leichtes schnelles Lauftempo bestimmt. Über gute 5 Stunden habe ich für mein bescheidendes Marathonlauf gut überstanden. Kurz vor dem Ziel war meine Frau mit guter Laune zu sehen und ich war mit ihrem schmerzfreien Lauf sehr glücklich darüber. Für uns war das ein wichtiger Befreiungslauf, denn unsere Ungewissheit nach der Verletzung war etwas groß zu spüren. Mein mentales Trauma vom Deutschlandlauf war mit diesem Befreiungslauf schon aufgelöst und ich konnte dann für die nächste weitere Marathonläufe locker fokussieren. 


Im allgemeinen Marathonlauf gefiel mir die Laufstrecke von Bremen ganz gut und da der Stadtkern von Bremen klein war, hatte man clever einfach die Laufroute etwas breiter gemacht. So konnte ich viele interessante Sehenswürdigkeiten wiederholt ansehen und die Streckenbeschaffenheit war abwechslungsreich.

 

Vor allem war ich davon begeistert, dass auf vielen Strecken die applaudierenden Zuschauer mit viel gute Laune waren, die uns immer wieder Laufstimmung motivieren lassen. Die Polizisten hatten auch an diesem Sonntag den guten Tag, denn sie waren fast überall gutgelaunt und gaben uns auch Applaus dazu. Das habe ich beim 45. Berlin Marathon von den Polizisten nicht so viel bekommen.

 

Die restliche Zeit waren wir in der Kaffeerunde mit Matthias im Café und nach einer harmonischen Unterhaltung waren wir danach mit der Regionalbahn nach Berlin unterwegs nach Hause. 

 

Es war für uns ein schöner Wochenendausflug nach Bremen und an allen ein HERZLICHES DANKESCHÖN für alles! Sowie an meine liebe Frau möchte ich vor allem danken, denn ich wollte nach dem Deutschlandlauf 2019 die geplante Lauftermine für dieses Jahr alles verzichten. Ich wollte einfach mehr Zeit für meine Frau zurückgeben, da sie viel Zeit für meine große Laufteilnahme beim DLL geopfert hatte. Aber sie gab mir trotzdem die Freiheit für meine weitere Läufe und das war für mich ein unvergessliches Geschenk von ihr!


Strecke (Route)

Originalstrecke vom Veranstalter - www.swb-marathon.de
Originalstrecke vom Veranstalter - www.swb-marathon.de
(meine gelaufene Strecke)
(meine gelaufene Strecke)

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