4. Sputnik Park Run


Marathon Nr. 55



17.11.2018

Startzeit: 10:00 Uhr

Startnummer: 6

Startgebühr: 25

Marathonauflage: 4

Start: Spielplatz, Volkspark Prenzlauer Berg

Ziel: Spielplatz, Volkspark Prenzlauer Berg

Laufzeit: 05:02:41 h

HM-Zeit: 02:30:05 h

Pace: 07:11 km/min

Herzfrequenz: 157

Rundenanzahl: 7

Kalorienverbrauch: 4030

Finisher: 

Rang: 

Zeitverschiebung: -

Reisekilometer: 66

Temperatur (min): 2 C

Temperatur (max): 4 C

Wind: ganz schwach

Niederschlag: -

Wetterstand: wolkenlos

Höhenmeter: 786



Im Zickzack-Kurs am "Berliner Brocken" im Volkspark Prenzlauer Berg

Abwechslungsreiche Laufstrecke mit vielen Auf- und Abstiegen

Immer für die warme, familiäre Atmosphäre beim Laufevent sorgte dafür unser Torpedo...
Immer für die warme, familiäre Atmosphäre beim Laufevent sorgte dafür unser Torpedo...

Bisher kannte ich Marathonläufe, speziell die Oster-und „Speck weg“Lauf-Serie, nur von „Miss Marathon“, Sigrid Eichner, die sie seit Jahren traditionell zu Ostern und am Jahreswechsel im Volkspark Prenzlauer Berg veranstaltet. Sigrid ist die aktuelle Weltrekordhalterin mit den meisten gefinishten Marathons.(schon über 2.000 Marathon-Finish).

 

Seit dem letzten Jahr schreibt aber auch „Torpedo“die SPUTNIK Park Run Serie aus. Seine Idee ist, interessierten Läufer*innen die unterschiedlichsten Laufparks in Berlin näher zubringen. In diesem Jahr waren das u. a. Strecken im VP Mariendorf, VP Viktoriapark (Kreuzberg), im Freizeitpark Marienfelde, im Landschaftspark Johannisthal und eben hier im VP Prenzlauer Berg.

 

„Torpedo“ ist seit vielen Jahren der Spitzname des sympathischen Berliner‘s Stephan Sch., der seit gut vier Jahren hier in Berlin, jährlich bis zu 20 kleine aber feine Laufveranstaltungen organisiert, die sich nicht zuletzt der wunderschönen Finisher-Medaillen, immer größerer Beliebtheit erfreuen.

Ein Run von „Torpedo“ im VP Prenzlauer Berg hatte ich noch nicht mitgemacht. Immer wenn ich das Wort "Volkspark Prenzlauer Berg" lese oder höre, dann erinnere ich mich an meine-Marathonläufe auf"Berliner Brocken". Das war vom 17.04.2017 beim „4. Brockenlauf aus der Oster-Marathonserie (über 700 Höhenmeter) und vom 16.12.2017 beim „Brockenlauf zum 3. Advent“ mit über 1.700 Höhenmetern, die alle von „Miss Marathon, Sigrid Eichner organisiert waren. Was Viele Läufer*innen vielleicht nicht wissen, in den VP Prenzlauer Berg, Viktoria-park und Marienfelde, kann man über die Marathon-Distanz auf gut 600-800 Höhenmeter und mehr kommen!

 

Ich hatte mir Torpedos aktuelle Ausschreibung zum 4. SPUTNIK Park Run durchgelesen und ich erkannte leicht die Zahl von 800 HM (Höhenmetern). Kurz in meinem Laufkalender nachgeschaut und festgestellt, dass mir dieser Run mit seinen 800 HM wunderbar als Trainigslauf mit Wettkampfcharakter passte.

 

Der Begriff „Berliner Brocken“ kommt daher, dass der bekannte deutsche BROCKEN mit 1.141 Metern Höhe der höchste Berg im Harz und in ganz Norddeutschland ist. Mit dieser Gipfelhöhe war ein Vergleich mit über 1.200 Höhenmetern am VP Prenzlauer Berg zu gegeben und wird unter Berliner Läufer*innen eben „Brocken“genannt. Nicht unerwähnt soll hier sein, das Berlin immerhin sechs Erhebungen („Berge“) hat, die über 100 Meter hoch sind!

 

Mir gefällt das familiäre Miteinander bei Torpedos kleinen Laufevents sehr, denn jede/r hat die Möglichkeit noch während des Laufes, je nach Tagesform,die Distanz zu ändern. DNF hat bei „Torpedo“ Hausverbot. Alle sind Sieger*innen, die einen eher, die Anderen etwas später!

Ein Beispiel: Ich hatte zum Marathon gemeldet, aber die Hitze war so groß, das andere Marathonis und ich, problemlos auf 30 Km bzw. Halbmarathon (HM) ändern konnten. Egal welche Distanz man läuft oder walkt, bei „Torpedo“ erhält man IMMER eine schöne Erinnerungsmedaille und Urkunde, sowie die Ergebnisliste nach dem Lauf, alles unabhängig von der gemeldeten Distanz.

 

Einen Tag vor diesem Marathonlauf habe ich noch einmal in Ruhe die Ausschreibung durchgelesen und erst dann mitbekommen, dass bei Torpedo die Laufstrecke neu und anspruchsvoll ausgeschrieben ist. Anders als bei Sigrid, wo eine Runde ca.2,5 Km lang ist, hat sich Meister „Torpedo“eine sehr anspruchsvolle 6 Km Runde ausgedacht! Das war neu und schon ein wenig verlockend für mich und so ließ ich mich mit von der neuen Streckenführung (800 Höhenmeter) überraschen.

 

Eine knappe halbe Stunde vor dem Start, war ich schon am Treffpunkt, direkt am Spielplatz.Traditionell kurz vor dem Start ein kleines Briefing von „Torpedo“, wo er uns immer den Streckenverlauf und die farbigen Streckenmarkierungen, wort-und gestenreich erklärt. Zur Startzeit schien die Wintersonne, aber es waren knapp 2 Grad über Null, also a….kalt!

 

Wie immer war von „Torpedo“und seinen lieben Helfer*innen alles perfekt organisiert und vorbereitet. Man merkt sehr schnell, dass „Torpedo“ mittlerweile sehr erfahren in diesen Dingen ist, er macht nicht zum ersten Mal… Selten habe ich einen so entspannten „Veranstalter“ erlebt, der auch noch die Zeit findet mitzulaufen.

 

„Torpedo‘s“ Briefing nach wäre die neue Streckenroute ganz leicht für uns zu erkennen. Bei Bedarf könnte jede/r mit ihm die erste Runde zusammenlaufen.  Wir sollten die markierte Strecke, in jeder Runde zuerst auf den orangen, dann orange-blauen und danach blauen Pfeilen folgen…

Nach dem traditionellen Gruppenfoto,erfolgte der pünktliche „Startschuss“. Die „Raketen“unter uns waren schnell vorne weg über die Berge. Ich blieb die erste Runde an der Seite von „Torpedo“und der tollen Bieler-Crew. Das Läufer-Paar, Jana und Micha, laufen nicht nur gemeinsam Marathon, nein sie drehen „nebenbei“auch tolle Lauf-Videos. Nur Stunden nach dem jeweiligen Run kann man meist das Lauf-Video auf Janas Youtube-Kanal sehen. (Ein herzliches Dankeschön an die Zwei!)

 

Diesmal war Sigrid in ihrem „Wohnzimmer“ als Marathonläuferin gemeldet und Sigrid war mit ihren 78 Jahren wie immer gut unterwegs. 

Wer mich kennt weiß, dass ich unterwegs immer gerne Aufnahmen vom Run mache um später, schöne Fotos bzw. Videos zur Erinnerung zu haben. Nach ein paar Kilometern erkannte ich schon den Unterschied zu der alten Streckenführung von Sigrid’s Läufen. Vieles kam mir bekannt und doch neu vor. Das lag sicher daran, dass alleine die umgekehrte Laufrichtung mir schon neue Eindrücke von der Strecke vermittelten. 

 

Die gesamte Marathon-Distanz lief ich ruhig und gleichmäßig. „Torpedo’s“ Streckenverlauf hatte es echt in sich! Stetig ging es die viele An- und Abstiege hoch und runter. Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass die gesamte Strecke ausgewogen aufgeteilt war. Die Strecke war abwechslungsreich und interessant. Eine komplette Runde war 6 km lang und man kam bei Halbzeit jeder Runde immer am Start/Ziel vorbei, also somit auch am Verpflegungspunkt. Somit waren alle Läufer*inen pro Runde 2 x bestens versorgt. Das fand ich super!

In diesem wunderschönen und herbstlichen Park waren außer uns noch viele Freizeit- Jogger*innen und Spaziergänger*innen zum Teil mit Kindern oder ihren Vierbeinern unterwegs. In der herrlichen Winter-Sonne lief es sich hervorragend entspannt und ich staunte über mich selbst, dass ich dieses Mal nicht über den harten „Berliner Brocken“ geflucht habe. Alle Läufer*innen hatten trotz Höhenmeter viel Spaß beim Laufen, unabhängig von den unterschiedlichen Distanzen und eben genau das ist die spezielle Stärke von „Torpedo“, er findet eigentlich immer die Mitte zwischen Anspruchsvoll und Fun.

 

Ein kleiner Höhepunkt in jeder Runde war für mich, auf dem Gehweg der Hohenschönhauser Straße zum Eingangstor des Volksparks zu laufen, um dann, durch das große Tor aus Sandstein hindurch auf die große Freitreppe zu zulaufen.

 

Ich kenne Niemanden der sich bei „Torpedo‘s“ Laufevents nicht wohlfühlt. Aber das Beste kam zum Schluss, denn „Torpedo“ überrascht uns immer wieder mit einer brillanten Finisher-Medaille. Das Medaillen-Motiv passte genau zum Zickzack-Kurs, zu den vielen Anstiegen des „Berliner Brocken“. 

 

Am Ende konnte ich nach meiner dritten „Berliner Brocken“,  Teilnahme, diesem ehemaligen Trümmerberg, im Volkspark Prenzlauer Berg, etwas mehr leiden, denn bisher war der „Berliner Brocken“ eher mein unbeliebtes Laufgebiet… 

An diesem schönen, kalten Samstag waren knapp 25  Laufinteressierte gemeldet und es war wieder schön, ein paar bekannte und teils neue Gesichter wiedergesehen bzw. kennengelernt zu haben.

  • 6 km Walking (2 Teilnehmer (TN))
  • 6 km Lauf (1 TN)
  • 10 km Lauf (1 TN)
  • 12 km Lauf (2 TN)
  • 15 km Lauf (3 TN)
  • Halbmarathonlauf (6 TN)
  • Marathonlauf (9 TN)

In diesem Jahr habe ich noch für zwei weitere Laufevents von „Torpedo“ gemeldet und freue mich unheimlich darauf, denn seine grandiosen Finisher-Medaillen sind für mich immer sehr verlockend. 

 

Für die große Hilfsbereitschaft von Julia S. am Verpflegungspunkt, wo sie mehrere Stunden bei der Kälte für uns da war, möchte ich mich auch herzlich bedanken. Sie hat auf alles geachtet, so dass jeder von uns Läufer*innen wunschlos glücklich war…

 

Zur Kaffeezeit war ich wieder bei meiner lieben Frau da in der warmen Stube und konnte ihr über diesen Lauf nur Positives berichtet. Ich denke, meine liebe Frau sollte öfters bei „Torpedo’s“ Läufen mitmachen, denn gemeinsam läuft es sich immer besser.

Videotrailer: Jana & Micha Bieler


Strecke (Route)


Kommentare: 4
  • #4

    Rob Deafrunner (Freitag, 23 November 2018 09:53)

    Vielen Dank für Eure Danksagungen! Gogo: Ja, es war viele Anstiegen zu laufen, aber durch Spaß und Freude vergisst man diese Belastung....
    Karina: Oh, Du bist auch ein Fan für die Medaillen, das gefällt mir sehr gut! ;o) Richtig, man soll die Erinnerungen nicht vernachlässigen, deswegen schreibe ich in diesem Blog für später und dann wird die Erinnerung noch schöner... Bis zum nächsten Mal!
    Tom: Ja, ich habe völlig unterschätzt mit den kleinen Berliner Bergen, die auch durch die mehrmaligen Runden zu einer Höhenmetersammlung kommen kann. Es ist auch nur die Frage der mentalen Stärke, mehrmals in der gleichen Bergrunde zu laufen... Danke für Deine Worten! Ich liebe die kleine, familiäre Laufveranstaltungen, die meistens nur von Torpedo in Berlin finden kann... So locker und frei! LG Robert ;o)

  • #3

    Tom Suslik (Donnerstag, 22 November 2018 19:50)

    Schöner Bericht! Ich habe mir auch einen YouTube-Film angeschaut. Trotz der kleinen Laufveranstaltung finde ich es wirklich beeindruckend und familiär. So erwarte ich nicht, dass die Laufrunde den Höhenmeter von 800 Meter in Berlin umfasst!

  • #2

    Karina (Mittwoch, 21 November 2018 09:43)

    Vielen Dank für den tollen Bericht! Du lässt damit immer Erinnerungen aufleben.
    Was mir an Stephans Läufen auch gefällt: man ist auch als langsamere Läuferin nie allein auf der Strecke ist und immer nette Läufer- wie auch dich- unterwegs trifft.
    Dann noch leckere Vollverpflegung und , wie schön geschrieben, immer ne tolle Medaille.
    Bin auch ein Fan:)!

  • #1

    Georgios Gerasimou (Dienstag, 20 November 2018 21:17)

    Noch cool mit extreme Höhenmeter mitgelaufen....Super dazu von YouTube Film selbst gemacht von Sputnik......Ja ein cooles Typ Torpedo.....so sieht schöne Medaille.....irgendwann ich komme auch,wenn Torpedo organisiert beim Laufen....sonst alles Bericht ist top,natürlich auch die Bilder zum sehen.Applaus an Robert