26. Jungfrau Marathon


Marathon Nr. 48



08.09.2018

Startzeit: 08:32 Uhr

Startnummer: 3228

Startgebühr: Spende (gratis)

Marathonauflage: 26

Start: Interlaken, neben dem Grand-Hotel

Ziel: Kleine Scheidegg

Laufzeit: 05:55:19 h

HM-Zeit: 02:07:29 h

Pace: 08:19 km/min

Herzfrequenz: 163

Rundenanzahl: 1

Kalorienverbrauch: 5143

Finisher: mehr als 4000

Rang: 2295

Platz unter Deutschen: 395

Finisher aus Deutschland: 523

Zeitverschiebung: -

Reisekilometer: 2032

Temperatur (min): 13 C

Temperatur (max): 15 C

Wind: teils schwach 

Niederschlag: -

Wetterstand: sonnig

Höhenmeter: 1792



Zeuthen grüßt Interlaken

Die schönste Marathonstrecke der Welt

Marc und ich waren die nominierte Partnergästen für Zeuthen...
Marc und ich waren die nominierte Partnergästen für Zeuthen...

Unglaublich, aber wahr! Für diesen glücklichen Moment musste ich sehr lange bis zu meiner Normalität verarbeiten. So ein traumhaftes Marathonerlebnis hatte ich bisher noch nie erlebt und das war diesmal ohne Wenn und Aber mein allerschwerster Bergmarathon überhaupt gewesen. Ich hätte es wirklich nie gedacht, dass ich eines Tages dort mitmachen konnte. Die gesamte Abwicklung meiner Teilnahme klang für mich wie im schönen Märchen aus der Schweiz. Alles hatte für mich komplett wunderbar gepasst. Sozusagen ein unerwartetes Geschenk für mich! Ganz bestimmt werden Ihr mich fragen, wie es dazugekommen war? Das war alles reine Glückssache für mich.

 

Ich wurde durch Zufall über WhatsApp von der supernetten Laufgruppe „ZEWS“ (abgekürzt für die vier Gemeinden: Zeuthen – Eichwalde – Wildau – Schulzendorf) informiert und sie meinten, ich wäre auch ein optimales Aushängeschild für die Gemeinde Zeuthen. Ich musste zweimal die Ausschreibung richtig durchlesen und in dieser Ausschreibung stand eine Einladung für zwei Zeuthener Marathonis, wo sie drei Übernachtungen mit Frühstück im Hotel, ein Ausflug auf das Jungfraujoch mit der Bergbahn sowie ein gemeinsames Abendessen mit den anderen Partnergästen bekommen sollten. Ebenso war der Startplatz beim 26. Jungfrau Marathon inklusive. Ohne Wenn und Aber war das klar für mich ein sehr verlockendes Angebot von der Partnergemeinde Interlaken aus der Schweiz.

Seit Beginn der Anmeldung im Februar 2018 für diesen beliebten Jungfrau-Marathon (JM) war in wenigen Tagen schon ausverkauft.


5 Monate zuvor...

Damals vor über zwei Jahren habe ich mal mit dem Thema "Jungfrau Marathon" im Internet gelesen bzw. mit meinem hörenden Arbeitskollegen darüber unterhaltet. Er meinte zu mir, ich sollte meine richtige Reife als Bergläufer sich entwickeln lassen. Er ist bis heute immer noch ein leidenschaftlicher Skifahrer und kennt viele Gebirge aus den Alpen. Für mich war dieser Bergmarathonlauf damals noch eine Nummer zu groß.

 

Ich brauchte ein paar Tage Zeit zum Nachdenken und ich habe mich dann nach meinem Bauchgefühl entschieden, dass ich einfach mein Glück versuchen sollte. Die bescheidende, mutige Bewerbung an die Gemeinde Zeuthen ging per Email in der Vormittagszeit raus und am späten Nachmittag kam prompt ihre kurze Rückmeldung. Meine Bewerbung war sehr interessant für Zeuthen und ich sollte trotzdem etwas gedulden. Die gesamten Bewerbungen wurden dann vom Bürgermeister und Mitglieder der Gemeindevertretung gesichtet.

Zwei Wochen zuvor...

Einige Wochen später bekam ich dann die positive Nachricht vom Zeuthener Bürgermeister, Herrn Sven Herzberger, per Post und ich wurde von den vielen Bewerbern AUSERWÄHLT worden!!! Ich bekam sofort die Gänsehaut und natürlich war ich sehr froh darüber. Ich konnte einfach nicht glauben, dass ich dafür der geeignete Gemeindevertreter für Zeuthen war. Es blieb danach mit dieser Zusage und es gab für mich kein Zurück mehr. Gute drei Monate habe ich genügende Zeit für meine Trainingsvorbereitung und ich blieb erst mal ganz locker mit diesem Thema „Bergmarathon“. Etwas Erfahrung habe ich aus meinen beiden erfolgreichen Bergteilnahmen im Harz (10-Teiche-Marathon sowie Brocken-Marathon) mitgebracht und ich hatte schon ein gutes, kleines Gefühl, dass es mit meiner neuen Herausforderung beim Jungfrau Marathon doch klappen müsste.

 

Für die Reise in die Schweiz hatte ich mich für die Bahnfahrt entschieden, denn eine direkte Verbindung von Berlin Ostbahnhof bis nach Interlaken war praktisch bestimmt. Dafür braucht man fast 10 Stunden Fahrzeit und ohne Umsteigen war das für mich kein Aufwand. Die Vorbereitungszeit verging sehr schnell und ich hatte mich bemüht, ein ordentliches Trainingsablauf bis zum Start beim JM abzusolvieren. Einige meinten trotzdem zu mir, ich sollte doch lieber mehr mit dem Höhenmeter-Training fokussieren. Mir blieb aber die Zeit nicht genug da und ich entschied mich einfach nach meiner individuellen Vorbereitung.

 

Eine kleine Mischung aus meiner Familie, Bekanntenkreis, Läufergruppe sowie Arbeitskollegen wünschten mir viel Glück für meine Teilnahme beim Jungfrau Marathon. Eine Sache hatte ich immer noch in den Gedanken, wer mein zweiter Partnergast aus Zeuthen war? Ich hatte seinen Namen "Marc R." schon vorher gewusst und trotzdem sagte dieser Name mir nichts. Also ein Noch-Unbekannter für mich...


Zwei Wochen vor der Reise nach Interlaken bekam ich eine interessante Email von Gemeinde Zeuthen. Am 01. September war ein 3. Fest der Gesundheit in Zeuthen und der Bürgermeister möchte gern auf der Bühne persönlich mit den Zeuthener Marathonteilnehmern die offizielle Verabschiedung nach Interlaken teilnehmen. Das war eine tolle Geste vom Bürgermeister und leider konnte ich diesen Termin nicht wahrnehmen. Ausgerechnet war ich auf einer Hochzeitsfeier meines Cousins (150 km nördlich von Zeuthen) und ehrlich gesagt, ich fand wirklich für meine Nicht-Teilnahme sehr schade. Dafür bekam ich eine Woche später überraschend eine dicke Post vom Bürgermeister.  An erster Stelle hatte ich gleich an die Absage für meine Marathonteilnahme gedacht und was es sein könnte!? Auf diese Post hätte ich NIE gerechnet von ihm. Für unsere baldige JM-Teilnahme hatte er uns den aussagekräftigen Motivationsshirt mit dem Rücken-Aufdruck „Zeuthen grüßt Interlaken“ geschenkt. Das fand ich von ihm supertoll und ich habe dem Bürgermeister versprochen, dass ich bei guter Gelegenheit in Interlaken diesen Shirt zu tragen. Das war für mich selbstverständlich und gleichzeitig möchte ich auch für unsere Gemeinde ein guter Vertreter sein.

Noch zwei Tage bis zum Startschuss

Am sehr frühen Morgen brachte mich meine liebe Frau mit dem Auto zum Berliner Ostbahnhof. Meine Zugabfahrt war um 4:19 Uhr und das war wirklich sehr ungewöhnlich für mich. Nun begann dann eine spannende Laufreise in die Schweiz, was würde mir dort alles anbieten und ob ich mit der unerwarteten Herausforderung bezwingen könnte? Das waren oft meine Gedankenspiele.

Pünktlich kam ich am Bahnhof Interlaken West an und es war nicht weit von unserem Hotel. Beim Ausstieg sah ich sofort schon die schneeweißen Alpengebirge aus der Ferne und ich war schon ein wenig aufgeregt. Ich konnte meiner Frau mit meinem guten Ankommen leider nicht übers Smartphone benachrichtigen, denn die Schweiz ist kein EU-Mitgliedsstaat und deshalb gab kein gebührenfreies Roamingnetz in der EU (ausländische Internetnutzung) zur Verfügung. Ein kurzer Fußweg zum Hotel "Derby" und an der Rezeption wurde ich sehr freundlich empfangen. Im Doppelzimmer war der andere Partnergast schon längst eingecheckt und trotzdem war er noch nicht zu sehen. Auf dem Bett lag für uns die nette Begrüßungsunterlagen sowie ein paar Schweizer Schokolade von der Partnergemeinde Interlaken. Vom Hotel wurde ich kurz informiert, dass alle Partnergäste am Abend zum Kennenlernessen abgeholt werden. 

Bis zur Abholung habe ich noch viel Zeit und für ein kleines Schnupper-Lauftraining hatte ich Lust darauf. So konnte ich einige Aufbauarbeiten für das baldige Marathonfest etwas ansehen. Die Vorfreude war bei mir schon angekommen.

Nach dem kleinen Trainingslauf habe ich endlich im Hotelzimmer mein Partnergast namens Marc zum ersten Mal gesehen und wir hatten unser lockeres Kennenlerngespräch. Voneinander gesehen hatten wir noch nie, obwohl Zeuthen eine kleine Gemeinde mit über 10.000 Einwohnern ist und eigentlich doch die geringste Möglichkeit, ihn erkannt zu haben. 

Kurz vorm Abholen vom Gemeindevertreter für Interlaken waren die amerikanischen Partnergäste aus Scottsdale zu sehen, davon war eine Frau anwesend. Scottsdale ist eine Stadt mit ca. 250.000 Einwohnern im US-Bundesstaat Arizona. Die anderen männlichen Partnergäste aus Trêbon (eine tschechische Stadt mit ca. 8600 Einwohnern) waren noch nicht zu sehen. Später stellte ich fest, dass diese amerikanische Teilnehmern ein Ehepaar waren.

 

Zu Fuß bis zum Restaurant ließ der Gemeinderat-Vertreter Herr Franz Christ uns ein wenig über Interlaken vorführen und es war außergewöhnlich anders als bei mir in Zeuthen. In dem Restaurant waren endlich alle vollständig und der supernette Bürgermeister von Interlaken Urs Graf sowie sein Vertreter für die Finanzabteilung Philipe Ritschard  waren ebenfalls vor Ort. Es gab für alle Partnergäste ein leckeres 3-Gang-Abendessen sowie Getränke zur Verfügung. Wir hatten einen sehr angenehmeren Kennenlern-Abend und jeder konnte locker persönlich vorstellen. Der Bürgermeister von Interlaken war von unserem Motivationshirt aus Zeuthen sehr begeistert und für uns waren wir stolz darüber.

Philipe Ritschard                                                                                  Urs Graf

Ressort Finanzen                                        Bürgermeister von Interlaken


24 Stunden vorm Startbeginn...

Nach dem wunderbaren Schlaf und dem leckeren Frühstück sollten wir nach dem Tagesplan richten und als Erster war die Abholung unserer Startunterlagen angesagt. Das Hotel war zum Glück unweit vom Startbereich (weniger als 10 min zu Fuß) und trotz der Vormittagszeit waren viele Abholer*innen zu sehen. Danach gab es ein Fototermin mit allen Läufern aus den Schwesterstädten, mit dem Präsident des Jungfrau Marathons und mit den Gemeinderat-Vertretern von Interlaken.

Anschließend hatten wir ein tolles Ausflugprogramm und das alles organisiert von den betreuten Gemeindevertretern Kaspar Boss und Franz Christ. Das Tagesprogramm war für die Erkundung der Marathonstrecke nach Kleinen Scheidegg und ein Bahnausflug zum Jungfraujoch / Top of Europe. Die Tickets für unsere Bahnfahrt wurden freundlicherweise von Jungfraubahnen gesponsert. Für mich ein klares, großes Dankeschön!

Die wunderbare Bahnfahrt war sehr erlebnisreich, so dass wir die schöne Umgebung vom Berner Alpen angesehen haben. Mit drei verschiedenen Bahnen erreichten wir bis zum Jungfraujoch, mit 3466 über dem Meeresspiegel den tiefsten Punkt im Verbindungsgrat zwischen dem Mönch und der Jungfrau in den Berner Alpen. Rund 700.000 Touristen fahren jährlich zum höchstgelegenen Bahnhof Europas.


Seit dem 1. August 1912 ist das Jungfraujoch durch die Jungfraubahn erschlossen. Von Grindelwald oder Lauterbrunnen erreicht man mit der Wengernalpbahn die Station Kleine Scheidegg. Diese Station ist die „Talstation“ der Jungfraubahn und liegt 2'061 Meter hoch. 

Beim Zwischenhalt an der Station  "Kleine Scheidegg" gab es für alle eine kleine Mittagspause im gemütlichen Bahnhofsrestaurant. Das Beste war für alle mit Sicherheit, dass wir zum großen Teil die Marathonstrecke aus den Bahnfenstern kennenlernen konnten. So hatten wir ein wenig Vorstellungsbild erhalten und diese Teilstrecke war wirklich eine interessante Herausforderung für uns. 

 

Von hier aus musste die Jungfraubahn 9,34 Kilometer bezwingen, bis sie auf dem Jungfraujoch ankam. Auf ihrem Weg hielt die Bahn an zwei Stationen: Eigergletscher (2'320 m) und Eismeer (3'158 m). Kurz vorm Endausstieg konnten wir an der Station „Eismeer“ den schneeweißen, stark vergletscherten Bergen ansehen, was für ein herrlicher Genussblick für mich! Ehrlich gesagt, das war für mich das erste Mal in meinem Leben. Sowas kannte ich nur aus den Medien sowie die Berichten von meinen Freunden aus den regelmäßigen Skiurlaubsreisen. Nunmehr habe ich auch endlich verstanden, warum alle Skiurlauber immer die Sonnenbrillen mitbrachten. Sie dienten als Schutz für die starke Helligkeit aus der Umgebung durch die weißen Schneedecken. Für diesen Moment hatte ich mich unterschätzt und bekam leider auch die Unannehmlichkeit mit meinen Augen. 

 

Eisige Luft streicht übers Gesicht, Schnee knirscht unter den Füssen, und das Panorama nimmt einem fast den Atem: Wer auf dem Jungfraujoch steht, spürt beim ersten Schritt: Das hier ist eine andere Welt. Eine, die man erlebt haben muss. Das war ein unvergesslicher, wunderschöner Besuch für mich! Endlich konnte ich den richtigen Schnee anfassen und das war schneegeil!

 

Erstaunlicherweise war für mich, dass ich diesmal bei allen Blicken auf die superschöne, hohe Berglandschaften keinen Lampenfieber bekommen habe. Das war für mich ein positives Zeichen und schon habe ich endlich ein gutes Gefühl für meinen Bergmarathonlauf.

In der Nachmittagszeit fand am Freitag drei verschiedene Rennen statt und es waren „Jungfrau-Minirun für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre“, Handbike mit 14 km (10 Runden = 1400m), Parameile (eine Runde um die Höhematte mit 1609 m) sowie Pararace-Sprint (200 m in drei Katerogien) im Angebot. Mit Marc konnten wir am Vorabend etwas miterleben, wie diese Freitag-Teilnehmer*innen mit motivierender Freude und guter Laune teilnahmen. Laut Veranstalter sollte zum Teil dieser Lauf für alle den Einstieg in den Laufsport erleichtern – ob jung oder schon ein wenig älter, ob schneller oder eher gemütlich. Auch Walker und Nordic Walker waren herzlich willkommen! Alterskategorien gab es nicht. Beim Plauschlauf handelte es sich um einen Lauf ohne Preise für die Schnellsten. Auf einem Rundkurs um die «Höhematte» in Interlaken wurden 10% der Marathon-Distanz, also 4,2195km zurückgelegt. 

 

Zum 10-Jahre-Pararace-Jubiläum wird zum ersten Mal eine Staffel durchgeführt. Absolviert werden 7x 200m mit Prominenten, Rennstuhlathleten und Handbikern. Der Sprint offene Kategorie war ein Rennen über 200 m für alle – unabhängig von Art und Grad der Behinderung. Die Pararace-Meile sowie die Sprints Herren/Damen waren Einladungsrennen.

 

Während des Freitagrennens fand für alle Marathonteilnehmer*innen die typische Pastaparty statt und es gab zwei verschiedene Saucen zur Verfügung (einmal vegane Tomatensoße und einmal mit „Bolognese“).  Uns hatte es gut geschmeckt und im großen Marathonzelt war es voll. Ich habe mich nach dem Essen bewusst entschieden, dass ich nicht so spät ins Bett gehen möchte und mein Zimmernachbar Marc war auch dafür, also gingen wir gemeinsam zufriedenstellend mit dem wunderschönen Tagesausflug zum Hotel zurück. Es war für mich neu und lustig, dass zu zweit im Zimmer die Vorbereitung für unseren großen Marathontag zu sehen war. Sonst habe ich meistens auf allen Marathonteilnahmen alleine im Zimmer gemacht.

Da der Start für alle Marathonis schon um 8:30 Uhr war, war ich mit Hilfe meiner Sportuhr durch vibrierendes Wecken schon um 5:30 Uhr wach. Ich war so froh, dass mein durchgehender Schlaf sehr angenehm war. Um 6:00 Uhr war Frühstück für Marathonis schon offen, eine tolerante Ausnahme vom Hotel. Ein kurzer Blick ins Himmel, es war wie schon vorhergesagt azurblau und es sollte ein optimales, trockenes Laufwetter geben. Auf allen Tischen im Essbereich war die Papierunterlage mit dem farbigen Aufdruck  „Interlaken sowie seine Umgebung mit dem Berner Oberland und die Bahnlinien bis zum Jungfraujoch“ zu sehen. Es war auch die erkennbare Marathonstrecke zu finden und sozusagen eine wunderbare Einprägungshilfe für meinen baldigen Lauf. Endlich waren die Partnergästen komplett zum Frühstück erschienen und ein Erinnerungsfoto war für mich die Pflicht. So hatte ich alle Partnergäste auf einem Bild.

 

Mit dem angezogenen Laufoutfit ging ich vom Hotel schon etwas früher zum Startbereich und es wimmelte voller Teilnehmer vor Ort. Ich blieb cool und ich gab meinen Kleiderbeutel für die Rückreise ab. Ich ließ mir ruhig die gesamte Umgebung anschauen und machte ein paar Fotos für meinen Laufbericht bereit. So entspannt und fokussiert war ich bei einer großen Herausforderung nicht mehr lange. Mein Plan war schon längst eingestellt, dass ich bis zur ersten Marathonhälfte auf leicht schnellerem Marathontempo einlegen sollte und dann die zweite Hälfte, wo nur noch fast Aufstiege zu rechnen war, mit Wanderschritten den restlichen Zeitvorsprung auszugleichen. Die Zielzeit für alle war 6 ½ Stunden und das war für mich eine unberechenbare Zeit. Es könnte alles viel passieren mit der oberen zweiten Hälfte. Ich ließ mich aber nicht abschrecken und hatte schon immer ein gutes Gefühl mit meiner Teilnahme. Genussvolles Ankommen war mein Ziel und trotzdem war mir auch bewusst, dass das kein leichter Marathon sein wird. 15 Minuten vorm Start waren die traditionellen Alphornbläser und die Fahnenschwenker kurz vorm Startblock zu sehen.

Marc war noch gerade rechtzeitig da und mein kleiner Wunsch war so, dass wir gemeinsam als Zeuthener Partnergäste ein Gruppenfoto vor dem Startschuss machen sollten. Ich wünschte Marc einen guten Lauf und aufgrund unserer unterschiedlichen Lauftempos hatten wir uns besprochen, dass wir uns vielleicht nach dem Ziel oder erst am Abend in Interlaken wiedersehen werden. 

 

Ich nahm schon für eine kleine Erwärmung am Startblock teil und es wurden langsam richtig voll. Ein paar unbekannte Gesichter klopften bei mir und sie hatten mich schon bei anderen Laufevents erkannt. Umgekehrt konnte ich sie leider nicht erkennen und das war ein großer, schöner Unterschied zwischen diese Läufer*innen in normaler Laufbekleidung und mit meinem Laufoutfit. Eine nette Frau namens Askia hatte mich schon beim 3. Osteredition vom Berliner Vollmondmarathon erkannt. Sie war zum zweiten Mal dort und für dieses Laufwetter war das Beste für alle Teilnehmer als im letzten Jahr, da gab beim 25. Jubiläumslauf schlechtes Laufwetter. Für mich war das natürlich ein wunderbares Glück mit dem Wetter. Der Startblock war fast nahe dem Grandhotel Victoria Jungfrau und meine gespannte Erwartung stieg langsam an.

Die Stimmung nach dem Startschuss mit über 4000 Starter*innen war super und die Masse kam langsam ins Rollen. Nun begann für mich ein unerwartetes Laufabenteuer. Als Partnergast für die Gemeinde Zeuthen möchte ich ein guter Vertreter sein, so hatte ich an erster Stelle kurz gedacht. Schon gleich am Anfang bekam ich richtig Gänsehaut, als die Zuschauer, Begleiter sowie Angestellten der vielen noblen Geschäften am Streckenrand uns laut gejubelt hatten. Eine Runde bis über zum Bahnhof Interlaken West und vorbei an der großen Wiese vom näheren Startblock war 3,5 km lang. Diese Runde gab uns die Gelegenheit, einige schöne Bauwerke zu betrachten. Danach ging es in die westliche Richtung Böningen.  Zufälligerweise hatte ich beim zweiten Kilometer-Schild den Sponsor von unserem Hotel erkannt. Alle jede Kilometer-Schilder wurden von den Unternehmern sponsert.

Die ersten 5 Kilometer von Böningen bis Wilderswil konnte ich wunderbar mit der angenehmen Läufermasse durchsetzen und es gab schöne Einblicke in der Umgebung. Noch ist die schneeweiße Gebirge von der Jungfrauregion nicht zu sehen und ich konnte es kaum erwarten. An einigen Stellen waren die Zuschauer vor Ort. Alles war noch am bescheidenden Anfang und die harte Herausforderung beginnt erst ab 20 km, so hatte ich in meinem Kopf die Laufstrecke gut einstudiert. Die ersten 10 Kilometer waren noch relativ flach. An dieser Strecke waren auch jede Kilometeranzeigen für immer mit gelben Beschriftungen fest markiert.

In Zweilütschinen erreichte ich schon bei 15 km und an den letzten Verpflegungsstellen hatte ich bewusst meine Trinkversorgung gut vorbereitet. Alles noch in guter Verfassung und mein Lauftempo war alles in meinem Plan. Ab und zu mal kamen die Bergbahnen vorbeifahren und mit dieser Bahnkontakt war eine gute Ablenkung für mich. Die Laufstrecke bisher war meistens asphaltiert.

Es gab eine kleine Wartezeit auf einem geringen Singletrail an der schmalen Holzbrücke, wo fast nur mindestens zwei Läufer durch die Brücke vorbeigehen konnten. Bei 19 km erreichten wir den Bahnhof Lauterbrunnen und der Anstieg davor war langsam zu spüren, es ging trotzdem für alle noch gut. Durch die Gemeinde Lauterbrunnen waren vielen Touristen sowie die Einheimischen zu sehen und sie gaben uns ordentlich Stimmung. Lauterbrunnen ist eine Gemeinde in den Schweizer Alpen. Die berühmteste und spektakulärste Touristenattraktion des Ortes sind die Trümmelbachfälle, mehrere Wasserfälle im Innern eines Berges. Schade, dass ich diesen Wasserfall nicht gesehen hatte und da ich ein leidenschaftlicher Marathontourist bin, hätte ich für ein paar Minuten Zeit für Fotoaufnahmen genommen.

 

Bis zur Halbmarathonstrecke erreichte ich mit einer zufriedenen Zwischenzeit von 2:11 Stunden und ab da wusste ich schon, dass ich in einer guten Verfassung war. Mit der restlichen Zeitspanne bis zum Ziel war für mich genug da. Mit meiner Laufhälfte habe ich alles richtig gemacht und schon kamen die ersten kleinen Freudentränen bei. Ich wusste ein wenig schon, dass ich doch schaffen werde. Aber meine kleine heitere Hochstimmung musste ich schnell wegstecken und ich ahnte schon, dass nun ab dann die unberechenbare, steile Streckenhälfte für mich kam. Trotzdem war es für mich sehr wichtig, dass die erste Hälfte der gesamten Marathondistanz gut mitgehalten wurde. Aus den Erfahrungsberichten von meinen Läuferbekanntschaften wurde mir informiert, dass jeder Marathoni die gewohnte Zielzeit um ca. 1 1/2 Stunden durchschnittlich bis zum Ziel bei dieser Berghöhe länger brauchte. Bisher hatte ich beim Laufen wunderschöne Anblicke auf die Berge bekommen, die so mächtig auf mich wirkten. Nun freute ich mich trotzdem schon jetzt auf das, was im letzten Drittel der Strecke auf mich wartete.

Ab 19 km bis zum 26 km war ein Halbrundenlauf im Schatten der steilen Wand in der Lauterbrunnen-Region und es war etwas kühl für mich. Dann kam für ALLE der plötzliche Schreck, es ging gleich auf einmal steil nach oben. Jetzt begann der ernsthafte Abschnitt des Marathons. Es war ein steiler Wanderweg und nach meiner Bemerkung war eher ein anstrengender Lauf (man sagt auch wie ein "Beerdigungslauf" (Trauerlauf)) und fast keiner lief weiter durch. Einfach lockeres, strammes Wandern war angesagt und kein Wunder bei ca. 30 % Steigung! Langsam wurde dann zu einer ununterbrochene Strecke bis in die Richtung Wengen. Die Kilometeranzeigen wurden ab 26 km dann in 250-Meter-Abständen gezeigt. Meine Oberschenkel brannten schon und ich biss ruhig weiter durch. Aufgaben wäre es keine sinnvolle Option!

 

Man brauchte sehr lange bis man einen Kilometer erreichte und im ständigen Rhythmuswechsel mit dem leicht schnelles Walken und langsames Wandern ging es hoch. Kurz vorm 30 km erreichte ich die Ortschaft Wengen. Der 1300-Einwohner zählende Ort war komplett autofrei und dort war ich schon bei der 1283 Meter Berghöhe erreicht. Die Zuschauerstimmung war hochklassig und ich musste wieder vor Freude etwas weinen. Da wusste ich wieder schon, dass es nicht mehr schiefgehen konnte und ich ganz bestimmt mit meinem Traum, dort endlich anzukommen, verwirklichen konnte. Ich bekam dann auf einmal kaum Luft, denn meine emotionale Vorfreude war viel zu stark und deshalb hatte ich keine Atemkontrolle. Ein kurzer Halt und lockeres Weiteratmen rettete mein Weiterkommen. Nun musste ich die volle Konzentration behalten und immer im fokussierten Blick ging ich weiter nach oben.

 

Alle 2-3 km gab es, Gott sei Dank, für uns genügende Verpflegungspunkte und es stand auch zahlreiche Massagen zur Verfügung, wobei ich alles super fand. Aber für eine Massage hatte ich darauf verzichtet, aufgrund der vorsichtigen Zeitspanne sowie wegen meines umständlichen Laufoutfit. Das Verpflegungsprogramm bestand in der zweiten Laufhälfte mit Wasser, Iso, Bananen sowie oftmals auch Brühe und Energieriegels /-gels.  Über Wengen weiter konnte ich endlich den weißen Bergen mit Freude ansehen. Was für ein herrlicher Anblick?!

Bei Wixi (Kilometer 38) kam dann ein kurzer flacher Abschnitt und dann weitere 300 Höhenmeter warteten auf uns. Der Boden wurde steiniger und es durfte keine leichtsinnige Ablenkung geben. Das war ein wenig mehr anstrengend, aber im Hintergedanken war ich schon bei richtiger Freude angekommen, als ich auf die Sportuhr angeschaut habe. Es war immer noch genug Zeit da und ich ließ mich nicht mehr belasten. Einfach eine lockere, genussvolle Wanderung mitmachen. Ich hatte keine Trailschuhe mitgebracht und bei Regen hätte ich ganz bestimmt Probleme beim Wandern bekommen. Bei 40,8 km war der letzte Versorgungspunkt. 

 

Ein schöner Anblick war für mich, nachdem ich die Alphornbläser und Fahnenschwinger vor imposanter Kulisse vorbeigegangen war. Davon hatte ich immer geträumt, als ich vor ein paar Jahren von den bekannten Bildern gesehen habe. Diese Strecke war einfach geil und wir wie die Lemminge gingen kämpfend hintereinander Meter für Meter nach oben. Es entstand automatisch eine Staubildung und alle blickten auf den schmalen Pfad. Der umwerfende Anblick auf die schöne Berglandschaft war der beste Belohnungsreiz für alle und keiner klagte über seine schweren Beine. Es wurde viel fotografiert durch die bekannte Moräne. Das sollte auch sein, denn jeder kam nicht umsonst freiwillig nach oben an. 

 

Was ich noch nie in meinem Leben gesehen habe, waren die richtigen Hausschweine auch oben auf dem Berg zu sehen. Sie entspannten sich wirklich auf einer großen Ackerfläche mit dem Sonnenschein und das war ein zusätzlicher lustiger Anblick für mich.

Fast bei 40,5 km stand der berühmte Dudelsackmann und hatte für uns alle schöne Melodie gespielt. Eine respektable Anfeuerung von ihm, denn er war mit Sicherheit mehrere Stunden vor allem im Stehen beim Musizieren. Ich konnte es kaum erwarten, selbst bald zum Ziel anzukommen. Respektabel war für mich, als ich von den sehr netten älteren Damen auf der Kuppe empfangen wurde. Es war eine unwegsame Stelle nach unten und deshalb boten sie mir ihre Hilfe an für den lockeren Abgang. Ich fühlte mich schon ein wenig geehrt und für die Damen war richtig froh, wie mir ein verkleideter Gentleman geholfen zu haben. Danach ein kleiner schöner Anstieg, dann durch den Tunnel am türkisblauen Fallbodensee vorbei und ab in Richtung Ziel. Aus der leichten Ferne sah ich schon die Zuschauer, die aufgestellte Pavillons und das Ziel - HURRA, ich habe es GESCHAFFT!!! Der letzte Meter bis zum Ziel war am schönsten und auch am leichtesten von diesem Marathonlauf... Die Zuschauer riefen lautstark an und die Ziellinie wurde immer näher, ein kurzer Blick auf das Zeitbanner und schnell über die Zeitmessungsmatte überquert - UNTER 6 STUNDEN habe ich unglaublich erreicht! Meine Augen wurden schnell feucht und mein Grinsen auffällig immer breiter. Es war ein unbeschreiblich emotionaler Ziellauf. Diesen Moment werde ich NIE vergessen. Nach dem Erhalt der wohlverdienten Erinnerungsmedaille kam eine supernette Moderatorin direkt zu mir. Ich gab ihr bekannt, dass ich schwerhörig war und bat sie um ihr deutliches Sprechen. Das klappte wunderbar und auf ihre Frage bekam ich, weshalb ich mit dem Kostüm beim Jungfrau Marathon angezogen hatte? Da fiel mir leicht, ihr eine passende Antwort zu geben. Ins Mikrofon rief ich laut und deutlich, dass ich mit meinem Laufoutfit ganz einfach für die Organisation sowie die Zuschauer die große Freude an diesem Tag geben möchte. Sie waren für mich der beste Mittelpunkt dieser Laufveranstaltung und dafür danke ich allen herzlich. Für meinen kleinen Kommentar bekam ich noch mehr lautstarken Applaus aus den Zuschauerrängen. Was für ein doppeltes Gänsehautfeeling für mich?! Für mich war es zusätzlich eine sehr nette Geste vom empfangenen Organisationskomitee-Präsident Toni Alpinice, der mir die Hand im Ziel gab und mir persönlich gratulierte. Das machte er bei allen Finishern.

 

Mit meinem Blick auf die schönen Berge blieb ich minutenlang stehen und ich musste erstmal ausweinen lassen. Ich hätte es nie gedacht, dass ich mit meinem schwersten Bergmarathon doch gut mitgehalten habe. Schnell habe ich meine Frau per SMS benachrichtigt und sie war auch richtig stolz auf mich. Sie war zurzeit bei der Geburtstagsfeier in Hannover und musste ohne mich mit den gehörlosen Gästen alleine feiern. Das machte mich auch ein wenig traurig, aber durch das tolle Partnergeschenk von Interlaken konnte ich diese einzige Chance nicht verzichten. Sowas erlebt man einmal im Leben. 

 

Weiter nach der Ziellinie ging es etwas runter zum Bahnhof „Kleine Scheidegg“ und es wimmelten voller glückliche Finishergesichter. Bei herrlichem Sonnenschein waren alle in bester Feierstimmung. So ein traumhaftes Kaiserwetter war für jede Marathonteilnehmer ein zusätzliches Geschenk! 

 

Ich suchte vergeblich nach Marc und es war einfach zu viele Leute dort, das konnte man nicht leicht erkennen. Nach dem Umziehen im großen Zelt fuhr ich mit der Bergbahn nach Interlaken zurück. Letztendlich hatte ich im Bahnwagen zufällig vor baldigem Ankommen den Zeuthener Marathonläufer Marc gesehen. Er hatte es auch wunderbar geschafft und kam bei 5 Stunden glücklich an. Für ihn war ebenfalls ein sehr schöner Marathonlauf.


Die beiden Gemeindevertreter Interlaken wurde uns schon am Samstagabend angekündigt, dass wir nach unserem Marathonlauf um 18:30 Uhr vom Hotel abgeholt werden. Es wurde vorher ein kleines Umtrunk auf der Terrasse angeboten und alle Partnergäste aus drei Ländern waren wohlauf. Anschließend waren wir beim Schweizer Restaurant und es gab für uns ein regionales Abendessen mit Käsefondue angeboten. Das war superlecker und für alle ein schönes Abschlussessen... Das war typisch schweizerisch!

 

Beim Sonntagsfrühstück waren zufällig alle Partnergäste wieder da und der amerikane Partnergast hatte muskülare Schmerzen an den Beinen. Zu mir fragte er, ob ich auch Schmerzen habe? Ein kurzes Kopfschütteln von mir und war selbst froh, dass ich nicht nach dem Lauf große körperliche Belastung bekommen habe. Tja, wer gern schnell läuft, muss damit rechnen, dass es zu erheblichen Belastungen am Körper nach dem Lauf kommen könnte?!

 

Einen kurzen Abschied mit allen Partnergästen fuhr ich in der Vormittagszeit mit dem ICE nach Hause. Für diesen glücklichen Moment im Zug war es für mich nicht einfach, die vielen positiven Eindrücke zu verarbeiten. Der Jungfrau Marathon war der mit Abstand allerschönste, aber auch härteste Lauf in meinem bisherigen Läuferleben. Es kamen ab und zu mal meine Freudentränen, als ich im Zug auf diesen JM zurückblickte. 

 

Für das wunderschöne Geschenk von der Partnergemeinde Interlaken sowie die positive Nominierung der Gemeinde Zeuthen für meine Bewerbung möchte ich allen herzlich bedanken. Bei meinem viertägigen Aufenthalt habe ich mich wie ein sehr gut behandelter Prinz wohlgefühlt und die Gemeindevertreter hatten sich wirklich bemüht, uns ein unvergessliches Laufabenteuer zu verwirklichen. Hut ab!

4. Oktober 2018

Der Zeuthener Bürgermeister Sven Herzberger hatte seinen Wunsch, dass wir als Zeuthener Marathonläufer nach dem erfolgreichen JM-Teilnahmen zu einem Treffen in seinem Büro erscheinen sollten. Das klappte wunderbar und an diesem Nachmittag war für mich die angenehme Kennenlernrunde mit dem Bürgermeister gewesen. Ich konnte ihn endlich persönlich kennenlernen und er verfolgte mit großem Interesse die Berichterstattung von unserem Lauf.

Er gab uns zu, dass er auf uns stolz war und er hatte auf unser positives Ankommen als Vertreter für seine Gemeinde gehofft.  


Zum Schluss konnte der Bürgermeister mein originelles Laufkostüm mit Hut ansehen und das Beste für mich war es, dass er in seinem Büro für ein Gruppenfoto zur Erinnerung sogar bereit war.

 

Danke Herr Bürgermeister für seine tolerante Offenheit!


Strecke (Route)



Kommentare: 6
  • #6

    Rob Deafrunner (Freitag, 12 Oktober 2018 16:55)

    Mein lieber Nachbar sowie Marathonfreund Robert, lieben Dank für Deine warme Worte. Es freut mich sehr, dass Dir nicht nur beim Lesen meines Berichtes, sondern auch für Dich ein voller Reiz bekommen hast, beim Jungfrau Marathon mitzumachen... Das habe ich schon vorher gewusst, ehrlich gesagt �� Von mir war ich ein praktisch gutes Beispiel für alle, man hat mich vorher ein wenig gezweifelt, aber am Ende doch erstaunt... Ich gebe Dir diesen Mut gern weiter und Du wirst wirklich nicht bereuen, wenn Du wirklich diesen beliebten JM teilnimmst... Das ist ein anderes Erlebnis, das man selbst vor Ort erleben soll... Tja, mein auffälliges Laufoutfit war für alle schon immer eine leichte Herausforderung beim Finden... � � Unser lieber Marathonfrischling Gogo kann nach meiner Einschätzung in zwei Jahren mit Dir zusammen antreten. Doppelt macht noch mehr Spaß und volle Motivation... ���� Bleibt beim Fokus dieses Events. LG Dein Robbie

  • #5

    Rob Deafrunner (Freitag, 12 Oktober 2018 16:47)

    Hallo Franz Christ, danke und das soll auch so sein, dass es von mir ausführlich geschrieben wurde. Nur so können die anderen Leser miterleben, als ob sie in der Realität sich befinden... Ich möchte allen auch zeigen, dass es FÜR ALLEN das machbar ist, dort mitzumachen... Jeder, der bis zum Ziel erreicht hat, ist für mich klar der Gewinner (unabhängig wie schnell man dort ankommt?) Alles Gute für Euch in der Gemeindevertretung Interlaken... Gebt mir bitte doch rechtzeitig Bescheid, wenn Du nach Zeuthen kommst. � � �

  • #4

    Robert Gruchmann (Donnerstag, 11 Oktober 2018 21:22)

    Lieber Lauffreund oder Nachbar Rob, dein Bericht und Erlebnis hat mich sehr fokussiert, daß ich sehr gern unbedingt einmal dort zu hochlaufen möchte, natürlich mit unser Lauffreund GOGO ! Besonders mit deiner Finisherfilm konnte ich dich schnell zieltreffend sehen, dank mit deiner schönen coolen Gentleman-kostüm ! Auf guten weiteren Nachbarschaft Zeuthen und Bohnsdorf wünsche ich dir weiterhin neuen erlebnisreichen Abenteuerläufe ! Dein Lauffreund CEP-Robatti !

  • #3

    Franz Christ - Gemeinderat Interlaken (Mittwoch, 10 Oktober 2018 11:24)

    Hallo Robert, danke für den tollen und sehr ausführlichen Bericht. Mir haben die Tage mit Euch auch Spass gemacht, bin allerdings froh, dass ich den Marathon nicht zu bestreiten hatte ;-)
    Gerne schicke ich den link zu meinen GemeinderatskollegInnen. Bis ein Andermal, vielleicht in Zeuthen.

  • #2

    Rob Deafrunner (Mittwoch, 10 Oktober 2018 11:07)

    Danke, lieber Gogo... Eines Tages kannst Du auch vielleicht mitmachen?! Es lohnt sich auf jedem Fall. Du hast ja noch viel Zeit bis Du ein Bergläufer wirst... Bleibt für mich unvergessen.

  • #1

    Georgios Gerasimou (Mittwoch, 10 Oktober 2018 05:38)

    Ein schönes Bericht und viele schöne super Bilder.......Gänsehaut,du hast ein schönes Miterlebt....Mach weiter so....